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Yadira

Die schönsten Hotspots in Kanada! Die besten Tipps

Wer einmal nach Nordamerika reisen möchte, der sollte unbedingt das weitläufige Land Kanada mit einbeziehen – malerische Landschaften, quirlige Metropolen und die Freundlichkeit der Einheimischen zeichnen das Land auf der nördlichen Halbkugel aus.

In diesem Artikel erfahren Sie die wichtigsten Hotspots für Ihre Kanada-Reise!

Beliebter Urlaubsspot Osoyoos in British Columbia

Gleich an der Grenze zur USA befindet sich die malerische Kleinstadt Osoyoos, die vor allem im Sommer mit einem trockenen Klima und vielen Sonnentagen überzeugt. Unmittelbar am Osoyoos Lake gelegen bezaubert die Stadt mit zahlreichen Oasen der Ruhe sowie einer großen Auswahl an verschiedenen Wassersportmöglichkeiten. Hier können Sie nicht nur baden, sondern auch mit dem Kajak fahren.

Ein weiteres Highlight sind geführte Touren, bei denen Besucher die abwechslungsreichen Vogelarten, die hier heimisch sind, bestaunen können.

Toronto: ein tolles Ziel für Städteliebhaber

Wenn auch Sie sich für Kultur interessieren, dann ist ein Trip nach Toronto ein absolutes Muss. Wer die ganze Stadt besichtigen möchte, der sollte unbedingt mit dem Hop-on-hop-off-Bus durch die Straßen düsen. Hier können Sie immer dann absteigen, wenn Sie etwas Interessantes entdeckt haben.

Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten gehören auf jeden Fall der CN Tower, der auch als Wahrzeichen der Metropole gilt. Der Fernsehturm steht im Süden der Stadt und ist über 550 Meter hoch. Dank der besonderen Lage am Ontariosee können Sie an warmen Sommertagen gemütliche Momente am Strand verbringen. Die pittoresken Uferpromenaden laden zum Verweilen und spazieren ein.

Daneben gibt es auch eine große Auswahl an verschiedenen Museen – so ist zum Beispiel das Royal Ontario Museum mit seiner exklusiven völkerkundlichen Sammlung ein echtes Highlight für Ihre Auszeit in Toronto. Wer lieber shoppen gehen möchte, der sollte sich unbedingt für das Eaton Centre mit einer riesengroßen Auswahl an verschiedenen Boutiquen und Geschäften entscheiden.

Das könnte Sie zum Thema Toronto auch interessieren: https://www.welt.de/reise/staedtereisen/article135950012/Toronto-ist-der-kulturelle-Hotspot-des-Landes.html.

Niagarafälle

Eines der wohl bekanntesten Highlights in Kanada sind die wunderschönen Niagarafälle – sie gehören zu den faszinierendsten Wasserfällen in ganz Nordamerika und locken weltweit tausende Urlauber an.

Die Niagarafälle befinden sich direkt an der Grenze zur USA. Wer die gesamte Schönheit dieses Naturschauspiels bestaunen möchte, der sollte sich unter der Woche Zeit für diesen Trip nehmen. Am Wochenende sind meist so viele Touristen an diesem Platz, sodass die magische Stimmung zerstört wird.

Nationalparks

Wer sich einmal mit der atemberaubenden Landschaftskulisse von Kanada beschäftigt hat, der weiß, dass hier weitläufige Nationalpark die Fläche zieren. So ist der Banff Nationalpark genauso wie der Yoho National Park ein absolutes Muss für jeden Naturliebhaber.

Der Yoho Nationalpark überzeugt Sie mit einer exklusiven Landschaft und der Blick auf den idyllischen Emerald Lake überrascht jeden Besucher. Die wunderschöne Kulisse lädt zum Wandern und zum Entspannen ein.

Im Bundesstaat Alberta erwartet Sie der Banff Nationalpark – der zu den größten Parks in den Rocky Mountains gehört. Auch diese Landschaftskulisse wartet mit fantastischen Aussichtspunkten, spektakulärer Flora und Fauna sowie malerischen Seen auf. Hier sollten Sie unbedingt einen Trip zum Lake Louise unternehmen.

Ottawa – die Hauptstadt des riesengroßen Landes

Nachdem Sie die Schönheit der Natur erkundet haben, lohnt sich auch ein Abstecher in die Hauptstadt des Landes. Ottawa gilt als ein beliebtes Ziel für einen exklusiven Städtetrip. Wenn Sie sich also für eine Reise nach Kanada entscheiden, dann sollten Sie hierhin einen Abstecher machen.

Der ByWard Market ist eines der ältesten Stadtteile der Metropole und wartet mit einem bunten Markt auf. Hier können Sie sich in das quirlige Treiben der Menschenmassen mischen und leckeres regionales Obst und Gemüse sowie andere Leckereien probieren. Wenn Sie einen Blick auf die Stadt werfen möchten, dann können Sie zum Nepean Point spazieren und von dort aus den Ausblick genießen.

Eine Besichtigung des Parliament Hill lohnt sich vor allem bei Kulturliebhabern. Hier ist nämlich der Sitz des Parlaments.

Für Reiselustige könnte auch dieser Bericht interessant sein: http://canadainfo.de/von-brasilien-bis-nach-kanada-das-sind-die-hot-spots-fur-auswanderer-in-amerika/.

Fazit!

Kanada überzeugt nicht nur mit Millionenstädten, sondern auch mit einer malerischen Landschaftskulisse.

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Warum man manche Haushaltsgeräte beim Auswandern neu kaufen sollte

Wer in ein anderes Land auswandern möchte, sieht sich mit zahlreichen Aufgaben und Herausforderungen konfrontiert. Unter anderem ist die Frage zu klären, ob die eigenen Haushaltsgeräte ebenfalls in das neue Land umziehen oder ob vor Ort neue Geräte angeschafft werden sollen. Gerade die Transportkosten, die Anschlüsse am Zielort und die rechtlichen Bestimmungen des neuen Heimatlandes sind hierbei zu berücksichtigen.

Die Überführungskosten sind teilweise immens

Haushaltsgeräte wie Spülmaschinen, Waschmaschinen und Trockner sind in der Regel sehr groß, unhandlich und schwer. Entsprechend fallen teilweise recht hohe Kosten für den Transport in ein anderes Land an. Insbesondere beim Versand nach, beispielsweise, Nordamerika. Hier muss ein Ozean überquert werden, woraus die horrenden Überführungskosten resultieren, welche die Kosten einer Neuanschaffung zumeist übersteigen. Zudem sind die Organisation eines Transports und die Verhandlung mit einem Logistikunternehmen oftmals sehr aufwendig und kosten eine Menge Zeit. Diese kann sinnvoller in die Planung und Erledigung wichtiger und unverzichtbarer Aufgaben investiert werden.

Das Problem mit den Anschlüssen im Zielland

Nach wie vor gibt es keine einheitlichen Regelungen für Anschlüsse in verschiedenen Ländern. Das gilt selbst für EU-Länder und erst recht, wenn man die EU verlässt. Es kann also durchaus sein, dass die vorhandenen Elektrogeräte über keinen Anschluss verfügen, der in die Steckdosen am Zielort passt. Das bedeutet, dass sie weder betrieben noch aufgeladen werden können. In der Regel lohnt es sich nicht, ein altes Haushaltsgerät mit einem neuen Anschluss zu versehen. Das macht sehr viel Arbeit und ist – abhängig vom Gerät und vom Anschluss – teilweise sehr teuer. Deswegen ist es  beim Auswandern meistens sinnvoller, sich ein neues Gerät anzuschaffen.

Wer sich ein neues Haushaltsgerät zulegt, muss eine Vielzahl von Aspekten beachten. So sind zum Beispiel bei einer Waschmaschine Kaufkriterien wie die verfügbaren Anschlüsse, die Waschprogramme und der Energieverbrauch zu berücksichtigen. Abhängig vom Zielland gelten hierbei jeweils andere Bestimmungen. Gerade die EU ist zum Beispiel in Sachen Verbrauch und Umweltschutz sehr streng. Das gilt für Länder wie China nicht so sehr. Deswegen ist es wichtig, auch im Zielland die verschiedenen Kaufkriterien genau zu berücksichtigen und sich ein Modell zuzulegen, das den eigenen und den staatlichen Ansprüchen genügt.

Rechtliche Regelungen im Zielland bedenken

In einigen Regionen der Welt gelten andere rechtliche Regelungen für den Einsatz von Geräten als hierzulande. Das gilt zum Beispiel für die erlaubte Lautstärke und betrifft auch und vor allem eventuell unterschiedliche Anschlüsse. So kann ein Haushaltsgroßgerät aus Europa in den USA schnell wertlos sein. Hier ist eine akribische Information im Vorfeld unerlässlich. Das gilt insbesondere für selbstgebaute oder individuell angepasste Geräte; aber auch Geräte von der Stange können bei nicht adäquater Information für eine böse Überraschung sorgen. Es ist daher dringend notwendig, die geltenden Regeln und Bestimmungen im Zielland zu berücksichtigen, um sich unnötigen Ärger und Aufwand zu ersparen. Das geht am besten mit dem Kauf eines Neugeräts vor Ort.

Fazit: Wenn Neuanfang, dann richtig

Es spricht durchaus viel dafür, sich beim Auswandern von alten Haushaltsgeräten zu trennen. Denn wenn schon in einem anderen Land ein Neuanfang gewagt werden soll, dann doch aber richtig. Natürlich kosten Neuanschaffungen Geld, das beim Auswandern zumeist sowieso recht knapp bemessen ist. Durch die Vermeidung von Transportkosten und Umbauten lässt sich aber ebenfalls eine Menge Geld sparen. Außerdem passiert es so nicht, dass einen die Geräte an die alte Heimat erinnern und Heimweh auslösen. Zudem ist es bei einem Umzug in ein fremdes Land sinnvoll, auf moderne und qualitativ hochwertige Geräte zu setzen, die langfristig ihren Dienst erfüllen. Durch den Neukauf lässt sich genau das erreichen, da die Hersteller für ihre Geräte eine Mindestgarantie anbieten und Fehler und Probleme bei einem Neugerät kostenlos beheben müssen.

Von Brasilien bis nach Kanada – Das sind die Hot Spots für Auswanderer in Amerika

Nord- und Südamerika sind bei Auswanderern beliebte Ziele. Die einzigartige Natur Brasiliens, der Traum von Freiheit in den USA oder die hohe Lebensqualität in Kanada: Gründe für einen Umzug nach Amerika gibt es genug. Wichtig ist es, das Reiseziel an die eigenen Vorstellungen von einem gelungenen Leben anzupassen und die Schattenseiten der einzelnen Länder nicht aus den Augen zu verlieren.

Brasilien – ein Land mit einzigartiger Natur

Von 2005-2014 sind knapp 15.000 Deutsche nach Brasilien ausgewandert. Ein wichtiger Grund ist hierbei die einzigartige Natur des Landes. Naturfreunde finden hier Strände, Urwald, Städte und Meer vor und können somit die Region wählen, die ihnen zusagt. Hinzu kommt, dass Brasilien ein sehr kinder- und familienfreundliches Land ist. Deutsche Fachkräfte sind in Brasilien gesucht, weswegen auch die Arbeitssituation für Auswanderinnen und Auswanderer sehr gut ist. Hierfür müssen allerdings gewisse Nachteile wie eine allgegenwärtige Korruption, ein nur bedingt ausgeprägtes Gesundheitssystem und eine recht hohe Kriminalitätsrate in Kauf genommen werden.

Kanada – ein Land mit hoher Lebensqualität

Kanada ist eines der Länder mit der weltweit höchsten Lebensqualität. Die enge Verbundenheit aus Natur und großen Metropolen macht das Land so reizvoll für Auswanderer. Diese können in den großen Städten ihrer Arbeit nachgehen, haben es aber gleichzeitig nicht weit bis zu beeindruckenden Naturspektakeln. Allerdings müssen einige Voraussetzungen gegeben sein, um nach Kanada auswandern zu können. Nur wer eine Familienzusammenführung plant, als Fachkraft in Kanada arbeiten oder in das Land investieren möchte, ist willkommen. Außerdem bieten einige Provinzen spezielle Programme für das Einwandern nach Kanada. Besonders die ältere Generation verbringt ihren Lebensabend gerne im Land mit dem Ahornblatt. Natürlich sollte man sich bei entsprechenden Quellen wie auswandern kanada voraussetzungen adäquat informieren, bevor man seine Auswanderungsgedanken in die Tat umsetzt.

Die USA – Land der unbegrenzten Möglichkeiten

Die USA sind wegen ihrer Vielfalt ein beliebtes Ziel für Auswanderer. Der alte Traum vom Streben nach Glück lebt bis heute in den Herzen der Amerikaner fort. Die verschiedenen Bundesstaaten zeichnen sich durch eine eigene Mentalität aus. Einige sind naturbelassen und haben etwa Nationalparks zu bieten, andere sind durch Großstädte und eine gut ausgebildete Industrie geprägt. Die Arbeitssituation ist für gut ausgebildete Fachkräfte ideal. Allerdings stehen in den USA Waffengewalt, Konflikte zwischen der Polizei und bestimmten Bevölkerungsgruppen sowie ein stark ausgeprägter Niedriglohnsektor auf der Tagesordnung.

Frauenrechte in Kanada

Kanadier beiderlei Geschlechts werden nach der kanadischen Verfassung für rechtlich gleichwertig erklärt und durch verschiedene Menschenrechtsgesetze der Provinzen und Bundesstaaten vor Diskriminierung geschützt. Die Gesetze in Bezug auf Ehe, Scheidung und Militärdienst sind offiziell geschlechtsneutral.

Mit einer Marge von weniger als 10 Prozent sind kanadische Frauen etwas weniger wahrscheinlich als Männer zu arbeiten, obwohl die Unterschiede größer werden, wenn der Vergleich Vollzeitarbeit oder die Gesamtzahl der Arbeitsstunden pro Woche betrifft. Kanadische Frauen sind nach wie vor in bestimmten historischen und stereotypen weiblichen Berufen wie Unterricht, Krankenpflege und Kellnerei dramatisch überrepräsentiert und in stereotypen männlichen Berufen, einschließlich Baugewerbe, Handwerk und Berufen mit natürlichen Ressourcen, dramatisch unterrepräsentiert.

Da viele stereotype Frauenberufe weniger bezahlen als Männer, sind Beschwerden über ein weibliches “Lohngefälle” nach wie vor verbreitet. Gemäß den Bedingungen des kanadischen Bundesarbeitsversicherungsprogramms hat eine Frau das Recht, während und nach der Schwangerschaft bis zu 12 Monate frei zu nehmen, um ihr Kind zu betreuen (sogenannter “Mutterschaftsurlaub”), und es ist gesetzlich verboten, dass Arbeitgeber eine Arbeitnehmerin wegen ihrer Schwangerschaft diskriminieren oder bestrafen.

Auf die Frage von Meinungsforschern hin wird eine große Mehrheit der kanadischen Frauen in der Regel sagen, dass die beiden Geschlechter in Kanada noch nicht völlig gleich sind, und beschuldigen eingefahrene sexistische Einstellungen, Frauen in verschiedenen Lebensbereichen zurückzuhalten, insbesondere wichtige Führungspositionen in Wirtschaft und Politik, wo sie nicht als vertrauenswürdig, kompetent oder intelligent wie Männer angesehen werden können. Kanadische Männer sind nach wie vor unverhältnismäßig häufig als CEOs, Präsidenten oder Vizepräsidenten großer Unternehmen oder Organisationen tätig. Jedes Jahr reichen viele kanadische Frauen Klagen wegen angeblicher geschlechtsspezifischer Diskriminierung durch Arbeitgeber, Regierungen oder Privatunternehmen ein.

Kinderrechte in Kanada

Die Kindersterblichkeit in Kanada – die Rate, dass Babys vor ihrem ersten Geburtstag sterben – liegt bei etwa fünf pro 1.000 und ist seit geraumer Zeit konstant. Obwohl im globalen Kontext niedrig, ist diese Rate im Vergleich zu den Standards der Ersten Welt ziemlich hoch, und es wurden verschiedene Erklärungen angeboten. Während viele arme Gemeinschaften, insbesondere im Norden, aufgrund des fehlenden Zugangs zu einer angemessenen medizinischen Versorgung tendenziell hohe Säuglingssterblichkeitsraten aufweisen, wird auch angenommen, dass kanadische Krankenhäuser “zu gut” darin sind, Totgeburten zu verhindern, was zu einer hohen Geburtenrate von Säuglingen führt, die langfristig nicht überleben können.

Kinderarbeit ist in Kanada technisch legal, unterliegt aber den komplexen Vorschriften der Provinzregierungen. Obwohl die genauen Gesetze unterschiedlich sind, können Kinder im Allgemeinen nicht während der Schulzeit arbeiten und sehr kleine Kinder benötigen sowohl die Erlaubnis der Eltern als auch der Regierung, um zu arbeiten. Bestimmte Arten von Arbeitsplätzen können auch ein gesetzlich vorgeschriebenes Mindestalter haben. Kanadier zwischen 14 und 17 Jahren machen die Mehrheit der nicht erwachsenen Arbeitnehmer Kanadas aus und arbeiten hauptsächlich in den Bereichen Einzelhandel, Fast Food oder Familienbetriebe.

Abschnitt 43 des kanadischen Strafgesetzbuches gibt Eltern, Lehrern und anderen erwachsenen Autoritätspersonen das Recht, “angemessene” körperliche Gewalt anzuwenden, um das Verhalten eines Kindes zu korrigieren. Ein Urteil des Supreme Court of Canada aus dem Jahr 2004 bestätigte das Gesetz als verfassungsmäßig, verengte aber die Definition von “angemessen” auf nicht behinderte Kinder über zwei Jahre, die nicht mit Gegenständen oder auf dem Kopf getroffen werden dürfen.

Lebensqualität in Canada

Kanada genießt weltweit einen positiven Ruf als eines der sichersten und komfortabelsten Länder der Welt, mit Bürgern, die ein im Allgemeinen zufriedenes Leben ohne große Schwierigkeiten führen. Während der Lebensstandard eines jeden Landes natürlich von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sein wird, zeigt ein Blick auf verschiedene soziale Kennzahlen, wofür Kanadier dankbar sein müssen – und wo noch Verbesserungen vorgenommen werden müssen.

Ellen “Dolly” Box, 1905 in Winnipeg geboren, wurde 2016 Kanadas älteste Frau, als die bisherige Titelinhaberin Doris Lillian Cornell (1904-2016) starb. Da die Lebenserwartung in Kanada weiter steigt, ist das Leben über 100 Jahre weniger ungewöhnlich geworden, und die Volkszählung 2016 ergab über 8.230 Kanadier im Alter von 100 Jahren oder mehr. Die “Hundertjährigen”, wie sie genannt werden, sind heute eine der am schnellsten wachsenden Altersgruppen des Landes.

Siehe auch das Kapitel über soziale Fragen in Kanada, um Informationen über die aktuelle Politik der kanadischen Regierung in Bezug auf kontroverse Fragen zu Geschlecht, Geschlecht und individuellen Rechten zu erhalten.

Gesundheit und Sicherheit in Kanada
Die Kanadier sind ein im Allgemeinen gesundes Volk, und das Land hat keine weit verbreiteten Probleme mit gefährlichen oder infektiösen Krankheiten. Die durchschnittliche kanadische Lebenserwartung liegt bei 80 Jahren für Männer und 84 Jahren für Frauen. Die häufigste Todesursache für beide Geschlechter ist Krebs, gefolgt von Herzerkrankungen, die zusammen etwa die Hälfte aller natürlichen Todesfälle in Kanada ausmachen. Die meisten der anderen Hälfte sterben an einer Vielzahl anderer relativ häufiger Krankheiten und Leiden, die dazu neigen, den Menschen im späten Leben zu treffen, darunter Atemwegserkrankungen, Schlaganfälle, Diabetes, Alzheimer und Lungenentzündung.

Unfälle unterschiedlicher Art sind in der Regel für etwa fünf Prozent aller kanadischen Todesfälle verantwortlich, wobei Selbstmorde etwa ein Prozent ausmachen, obwohl beide für Kanadier unter 40 Jahren wesentlich häufiger auftreten.

Weniger als ein halbes Prozent der Kanadier leiden an HIV/AIDS, meist homosexuelle Männer, und diejenigen, die häufig Injektionsdrogen konsumieren – vor allem Männer im Gefängnis. Aus Gründen, die nicht ganz verstanden werden, hat Kanada die höchste Rate an Multipler Sklerose (MS) auf der Erde; die Nervenerkrankung betrifft etwa 290 von 100.000 Menschen.

Wohnen in Kanada
Die kanadische Eigenheimquote liegt bei rund 66 Prozent. Unter den Nicht-Hausbesitzern mietet die Mehrheit der Kanadier ein gemietetes Haus, eine Wohnung oder Suite von einem Vermieter oder einer Immobiliengesellschaft.

Kanadier leben in der Regel bis zum 20. Lebensjahr bei ihren Eltern und vermieten dann bis zum 30. Lebensjahr, wenn sie ein Haus oder eine Wohnung verpfänden, meist bei ihrem Ehepartner. Viele Kanadier entscheiden sich jedoch zunehmend dafür, für viel längere Lebenszeiten zu mieten als frühere Generationen. Unzahlbare Häuser sind ein wachsendes Problem in vielen der großen Städte Kanadas, wo die Immobilienpreise zu den höchsten der Welt gehören. Hohe Hypotheken tragen erheblich zu den hohen Verschuldungsraten der Kanadier bei (siehe unten).

Die kanadische Regierung schätzt, dass zwischen 150.000 und 300.000 Kanadier in einem bestimmten Jahr “Obdachlosigkeit erleben”, was bedeutet, dass ihnen vorübergehend ein fester Wohnort fehlt. Ein Netzwerk von Obdachlosenunterkünften, die von der Regierung und Wohltätigkeitsorganisationen betrieben werden, bietet der Mehrheit der obdachlosen Kanadier vorübergehend eine Unterkunft. Der größte Teil der obdachlosen Bevölkerung Kanadas besteht aus Männern mittleren Alters, wobei die Kanadier der Ureinwohner dramatisch überrepräsentiert sind.

Persönliche Finanzen der KanadierInnen
Die Kanadier genießen aufgrund der Stärke der kanadischen Wirtschaft einen sehr hohen Lebensstandard. Das mittlere jährliche Familieneinkommen in Kanada (d.h. es gibt eine gleiche Anzahl von kanadischen Familien, die mehr und weniger verdienen) wurde 2014 auf 78.870 $ geschätzt.

Persönliche Verschuldung ist ein bedeutendes Problem in Kanada, und nach einigen Schätzungen sind Kanadier die am meisten persönlich verschuldeten Menschen in der westlichen Welt. Die Verschuldungsquote des durchschnittlichen Kanadiers wird auf rund 170 Prozent geschätzt. Allerdings nimmt die Mehrheit der individuell gehaltenen kanadischen Schulden die Form von Haushypotheken an. Dies gilt insbesondere für Kanadier, die in den Großstädten des Landes leben, wo Immobilien extrem teuer sind. Hohe Immobilienpreise sorgen jedoch dafür, dass auch hoch verschuldete Kanadier im Allgemeinen ein stabiles Schulden-Asset-Gleichgewicht haben.

Reif und Bestrafung in Kanada
Die Kriminalitätsrate Kanadas ist seit ihrem Höhepunkt in den 90er Jahren stetig gesunken, obwohl sie immer noch höher ist als in den 60er Jahren, als die moderne Kriminalitätsrate zum ersten Mal zu steigen begann. Über vier Fünftel der in Kanada begangenen Verbrechen sind gewaltfrei, wobei die häufigsten kleinere Diebstähle, Heimraub, Verkehrsdelikte, öffentliches “Unheil” und Verbrechen im Zusammenhang mit der Verteilung oder dem Besitz verbotener Drogen sind. Die häufigsten Gewalttaten sind Überfälle, Schläge und gewalttätige Raubüberfälle. Kanadas Mordrate liegt im Allgemeinen bei etwa 600 pro Jahr.

Kanadisches Geld

Der Kanadische Dollar

In der frühen kanadischen Geschichte benutzten die Menschen in den kanadischen Kolonien Großbritanniens eine Vielzahl verschiedener Währungen, um Dinge zu kaufen, darunter britische Pfund, amerikanische Dollar, spanische Pesos und sogar einzigartige koloniale Währungen von lokalen Banken und Regierungen. 1867 erhielt die neue vereinte kanadische Regierung die ausschließliche verfassungsmäßige Macht über die Währung, und 1870 nutzte sie diese Macht, um den Dominion Notes Act (heute bekannt als Currency Act) zu erlassen, der den Kanadischen Dollar ($) zur offiziellen Währung Kanadas machte. Ein Kanadischer Dollar setzt sich aus 100 Kanadischen Cents zusammen (₵).

Eine Geschichte des Kanadischen Dollar, Bank of Canada

Ursprünglich an den Wert des britischen Pfunds und dann an den Goldpreis gebunden, ist der kanadische Dollar seit 1931 eine so genannte “frei schwankende” Währung mit einem vom internationalen Markt bestimmten Wert. Wie die meisten fortgeschrittenen Länder hat Kanada auch eine Nationalbank, die als Bank of Canada bekannt ist, die die Macht hat, sowohl Währungen zu drucken als auch zu kaufen, um den Wert der Währung zu kontrollieren. Nach Ansicht des Internationalen Währungsfonds ist der Kanadische Dollar eine der sieben Reservewährungen der Welt, die für ihre Stabilität und Zuverlässigkeit auch in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit bekannt ist.

Der kanadische Dollar wird in der Regel im Vergleich zum amerikanischen Dollar gemessen. Es ist fast immer weniger wert, aber der genaue Wert kann je nach dem, was in der Welt vor sich geht, sehr unterschiedlich sein. Im schlimmsten Fall kann der Kanadische Dollar etwa 65 amerikanische Cents wert sein; bestenfalls kann er sehr nahe am Par liegen.

Kanadische Münzen werden von der Royal Canadian Mint produziert, die unter Münzsammlern als eine der extravagantesten und kreativsten Münzproduktionsstätten der Welt bekannt ist. Zusätzlich zu den oben genannten Standardmünzen produziert die Münze auch eine große Auswahl an “Special Edition”-Münzen in einer Vielzahl von Stückelungen und Designs, darunter sehr hochwertige Münzen aus reinem Gold, Silber und Platin, sowie gimmickartige Neuheiten wie Vollfarbmünzen, Glow-in-the-Dark-Münzen und Marvel Superheldenmünzen.

Kanadische Münzen, Weltmünzengalerie

Kanadisches Papiergeld, auch bekannt als Rechnungen, Banknoten oder einfach Banknoten, wird für größere Währungsbeträge verwendet. Die aktuellen Designs, bekannt als die Polymer-Serie, bestehen eigentlich gar nicht aus Papier, sondern aus einer Art dünnem, flexiblem Kunststoff, dem sogenannten Polymer. Papierrechnungen aus der letzten Serie – bekannt als Canadian Journey Series -, die 2001 begann und 2011 offiziell ausläuft, werden manchmal noch verwendet. Kanadische Banknotenmuster ändern sich in der Regel alle 10 Jahre oder so.

5-Dollar-Rechnung

Kanadas kleinster Schein, der $5, ist blau und zeigt ein Porträt des ehemaligen Premierministers Wilfrid Laurier (1841-1919), der als erster Französisch-Kanadier Kanada an der Spitze führte. Auf der Rückseite zeigt es den Canadarm, einen Roboterarm, der in Kanada entwickelt wurde und zwischen 1981 und 2011 auf NASA-Missionen eingesetzt wurde.

Bildung in Canada

Ein Großteil des Erfolgs Kanadas als wohlhabende, moderne und industrialisierte Nation wurde der starken Tradition des Landes mit hochwertigen Schulen zugeschrieben, die nach wie vor zu den angesehensten der Welt gehören.

K-12 Grundschule
Seit 13 Jahren, im Alter von fünf bis 18 Jahren, sind kanadische Kinder gesetzlich verpflichtet, die Schule von 9 bis 15 Uhr, Montag bis Freitag, von September bis Juni, zu besuchen. Kostenlose öffentliche Schulen werden von den Landesregierungen zur Verfügung gestellt, und die Schüler besuchen 13 verschiedene Klassen für jedes Jahr im System, beginnend mit dem Kindergarten, gefolgt von der ersten Klasse, dann der zweiten Klasse und so weiter bis zur 12. Diese 13 Klassen – oft als “K bis 12” bezeichnet – sind in der Regel in drei Phasen unterteilt: Grundschule, Mittelschule und Gymnasium, was bedeutet, dass die meisten kanadischen Kinder vor Abschluss ihrer Pflichtschulzeit mindestens drei verschiedene Grundschulen besuchen werden.

Grundschule
Es ist schwierig, festzuhalten, wann die Grundschule (oder eine andere Phase der Grundschule) in Kanada beginnt und endet, da jede Provinz ihre eigenen Stichtage hat, die oft von lokalen Schulbehörden festgelegt werden. In den meisten Fällen reichen die “elementaren” Jahre jedoch meist vom Kindergarten bis zur sechsten oder siebten Klasse.

Kindergartenklassen gelten oft als wenig mehr als verherrlichtes Babysitten und dienen vor allem dazu, sehr kleine Kinder mit einfachen Aktivitäten wie Zählen, Singen, Malen und Spielen in ein Klassenzimmer zu bringen. Einige Eltern werden ihre Kinder sogar schon im Kleinkindalter in noch einfachere Vorschulklassen einstufen, obwohl diese nicht obligatorisch sind.

Wenn Kinder älter und reifer werden, bilden die früh nummerierten Klassen die Schüler allmählich zu grundlegenden Konzepten in der Welt der Mathematik, Naturwissenschaften, Geschichte, Geographie und Staatsbürgerkunde aus, jedoch mit einem starken Fokus auf “praktisches” Lernen und kreative Projekte. In den meisten Grundschulklassen werden alle Fächer von einem einzigen, universellen Lehrer unterrichtet, wobei die Schüler in der Regel nach ein oder zwei Klassenstufen zu einem anderen Lehrer wechseln.

Mittelstufe
In vielen Provinzen ist die Mittelschule (oder Junior High) eine ziemlich neue Erfindung, die den Übergang vom lockeren Klima der Grundschule in die strukturiertere und anspruchsvollere Welt der High School erleichtern soll. Kinder besuchen normalerweise Mittelschulen in ihren frühen Teenagerjahren – oft im Alter von etwa 13 bis 15 Jahren – aber auch hier gibt es große Unterschiede von Provinz zu Provinz.

Die Mittelstufe führt das Konzept ein, dass verschiedene Fächer von verschiedenen Lehrern unterrichtet werden, wobei die Schüler nach Abschluss jeder Unterrichtsstunde von Klassenzimmer zu Klassenzimmer wechseln. Der Inhalt bleibt weitgehend derselbe wie in der Grundschule, aber jetzt mit wesentlich mehr Details und strengeren Notenstandards. Der Fokus verlagert sich von kreativen Projekten und Gruppenaktivitäten hin zu schriftlichen Aufgaben und testgetriebenem Lernen.

Wer sind Kanadier?

Sie hätten es sich denken können, aber die Kanadier sind nicht nur aus dem Boden geschossen. Abgesehen von einer kleinen Gemeinschaft von Ureinwohnern, die vor mehr als einem Dutzend Jahrtausenden nach Nordamerika ausgewandert sind, stammt jeder, der in Kanada lebt, von relativ jungen Einwanderern ab, die ihre Heimat verlassen haben, um ein besseres Leben in Nordamerika zu führen.

Etwa 80 Prozent der Kanadier haben einen europäischen Hintergrund – besser bekannt als Kaukasier oder Weiße – und die restlichen 20 Prozent eine vielfältige Mischung aus buchstäblich jeder anderen Rasse auf der Erde.

Englisch-Kanadier
Kanadier britischer Abstammung, bekannt als Englisch-Kanadier, Anglophone oder einfach Anglos, haben traditionell die Mehrheit der Menschen in allen kanadischen Provinzen umfasst und haben eine lange Geschichte des Versuchs, die nationale Kultur Kanadas so zu gestalten, dass sie die Bräuche, Traditionen und Politik ihres Mutterlandes nachahmt. Diese kulturelle Dominanz erklärt, warum Kanada so lange eine Kolonie des Britischen Empire blieb, warum es in beiden Weltkriegen so eifrig für die britische Seite kämpfte, warum es so lange dauerte, bis der Union Jack von der kanadischen Flagge genommen wurde und warum Institutionen wie die Monarchie bis heute überleben.

Britische Einwanderer kamen in Wellen; einige anglo-kanadische Familien leben so lange in Kanada, dass sie keine Ahnung haben, wann ihre Vorfahren zum ersten Mal hinübergingen, einige sind die Nachkommen von Loyalisten, die vor der Amerikanischen Revolution (1776-1783) geflohen sind, während andere die Nachkommen englischer oder schottischer Arbeiter sein könnten, die im 20. Jahrhundert die Britischen Inseln verließen. Motiviert durch den Wunsch, Kanada britisch zu halten, begünstigte das kanadische Recht Einwanderer aus dem Vereinigten Königreich ganz explizit. Bis 1976 gab es keinen rechtlichen Unterschied zwischen einem “Canadian Citizen” und einem “British Subject”, was bedeutet, dass Briten nicht den gleichen Einwanderungsbestimmungen unterlagen wie andere ausländische Migranten nach Kanada.